Felix S.
29. March 2026
Wo soll ich anfangen? Wir haben einen zweigeteilten Rost für unseren Keller-Notausstieg anfertigen lassen und er lies sich nicht öffnen weil das bewegliche Element bereits die Dämmung zerkratzt hat. Mit anschließendem Putz und 3 cm mehr Hauswand wäre die Klappe gar nicht mehr aufgegangen. Der Einwand, dass ein NOTAUSSTIEG auch aufgehen sollte war erst mal kein Argument, erst nach langer Diskussion wurde nachgebessert. Jetzt ist die Klappe gekürzt, das feste Element ist noch so lang wie vorher. Sieht natürlich total daneben aus, aber man muss sagen die Pulverbeschichtung war nicht schlecht. Aber die weiteren Schritte gehen jetzt nicht mehr anständig, da es keine Abwasserrinne gibt, die man an sowas anpassen kann. Außerdem ist es die Aufgabe des Schlossers, den Schacht auf den ebenerdigen Ausstieg zur Terrasse anzupassen damit er nicht zur Stolperfalle wird. Ist natürlich nicht passiert. Aber inzwischen haben wir aufgegeben und hätten die 5cm Erhöhung auf eigene Kosten nachbestellt. Allerdings kam dafür ein unverschämtes Angebot , mit dem der Schacht doppelt so viel gekostet hätte wie ursprünglich angeboten. Und auch wesentlich mehr, wie von jedem Wettbewerber mit offensichtlich mehr Berufserfahrung. Ach ja, und das „feste“ Element wurde auch einfach nur in die Schachtaufnahme gelegt, ohne eine einzige Schraube. Da der Schacht nur eine U-Form besitzt, kann man mit einem einfachen Tritt das Element verschieben und stürzt dann samt Rost 2 m tief in den Schacht. Wir haben jetzt aufgegeben und werden alles rausreißen und es noch mal von einem Profi machen lassen. (edit:) Knapp 4000 € Lehrgeld bezahlt. Klasse!